
Wer als Fan des gepflegten Horrorfilms immer noch denkt, dass bei einem
sommerlichen Camping-Ausflug gemeine Stechmücken oder inzestuöse Kannibalen-Horden
zum größten Problem werden könnten, dem sei die Sichtung dieses Werks wärmstens
ans Herz gelegt: Eigentlich wollte das frisch verliebte Paar, Seth und
Polly, nichts anderes als alle Filmpärchen tun – ein romantisches Wochenende
mit Sex und Kuscheln unter freiem Sternenhimmel verbringen. Allerdings
scheitert der Trip schon mal am komplizierten Zeltaufbau. Dann an einem
Gangster-Pärchen, dass die beiden höchst rabiat zur Geisel nimmt. Und als
ob das nicht genug wäre, ist in den Wäldern der Umgebung ein mehr als zackiger
Parasit unterwegs, der sich durch alles schlitzt, was sich auf zwei oder
mehr Beinen fortbewegt. Als letzte Zuflucht dient den Vieren eine verlassene
Tankstelle, irgendwo im Nirgendwo. Deren Besitzer ist natürlich schon stilgerecht
von einem infizierten Stachelwesen geschnetzelt worden. Und, ihr ahnt es
bereits, er war nicht der Letzte, der den hungrigen Biestern zum Opfer
gefallen ist.
Scharfe Kreatureneffekte garantieren, dass SPLINTER (der auf dem amerikanischen
Screamfest sämtliche Preise einheimste) sich wie ein feiner Holzspreißel
unter die Haut bohrt und dort schön schmerzvoll vor sich hin eitert. Ach
ja, entfernt wird der Span bei uns übrigens nicht mit warmem Seifenwasser
und Pinzette, sondern stilvoll und blutreich per Teppichmesser. Ganz ohne
Risiken und Nebenwirkungen.
“If you're looking for a terrific horror flick that will make you cringe and squirm, look no further, SPLINTER is the movie for you.” Slasherpool.com
“F/X whiz Toby Wilkins' SPLINTER is a spare, effective and genuinely frightening retro-nightmare.” Variety