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Trotz seiner Abneigung gegen Rothaarige verfällt
Thierry (Max Paquet) dem Feuerschopf Claire (Marianne Farley).
Die blasse, ernste Schönheit strahlt eine sinnliche Aura
aus, die dem jungen Mann sämtliche Hormone durcheinander
bringt.
Mit heruntergelassenen Jalousien schottet er
sich fortan mit ihr in seinem WG-Zimmer ab und frönt
einer bisher nicht gekannten, schmerzhaft intensiven Leidenschaft.
Mitbewohner Henri (Frédéric Pierre) behagt das
wilde Treiben keineswegs. Als er das Mädchen dabei beobachtet,
wie sie in der Küche heimlich ein rohes Steak verputzt,
ist der Kumpel schließlich vollends alarmiert. Rätsel
gibt Claire auch den Ärzten im Krankenhaus auf, denn
ihre lebenswichtige Behandlung schlägt nicht an wie geplant.
Während Henri versucht seinen besten Freund zur Räson
zu bringen, ist Thierry immer stärker davon überzeugt,
dass Claires sonderbarer Familienclan an der ganzen Misere
Schuld ist...
Wie man auf leise Art, ohne visuelle und musikalische
Schockeffekte, für 1A-Gänsehautfeeling sorgen kann,
beweist der Francokanadier Daniel Roby. Mit einer erfrischend
neuen Genreidee und einer Hauptdarstellerin, deren schneeweißes
Gesicht eine geradezu magische Physiognomie und Ausdrucksstärke
hat, kreiert der junge Filmemacher eine Atmosphäre, in
der uns ein modernes, schemenhaftes Grauen beschleicht.
WHITE
SKIN, located in Montréal, nicely blurs the line between
SF and fantasy - the result is a movie full of highest suspense
and with several unexpected twists until the very bloody ending.
Thierry has just met Claire. He's fallen
deeply in love even though she has the only characteristic
he dislikes in a woman: very white skin. Claire tries to discourage
his advances but they are only drawn closer together. Thierry
feels her coursing through his veins. He begins wasting away
in the eyes of his best friend Henri. But when he realizes
that it was Claire's sister who savagely attacked Henri in
a hotel, Thierry understands how little he knows about her
and her mysterious blood ties.
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