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Nachdem vergangenes Jahr das unvergängliche
Slasher-Szenario der auf sich allein gestellten Gruppe Jugendlicher
in einsamer Hütte mit Eli Roths Redneck-Schocker CABIN
FEVER und Rob Zombies Geisterbahnfahrt HOUSE OF 1000 CORPSES
erstaunlich variiert wurde, folgt nun James Merendinos effektiver
und filmisch aufregender Eintrag ins Genrebuch.
Fast schon gespenstisch, wie der für nette
Indie-Dramen bekannte Regisseur (SLC PUNK) hier einfach alles
richtig macht. Schon nach dem Intro, in dem ein Psycho mit
Hundemaske in den Sümpfen von Louisiana seine Eltern
auslöscht, besteht wenig Zweifel, dass wir es mit der
Horror-Entdeckung des Jahres zu tun haben.
TRESPASSING ist ein mörderisch cleverer
(und echt gruseliger) Höllenritt. Die schwüle Sumpfatmosphäre
und der einzigartig verwaschene Sepia-Look lassen nie klare
Rückschlüsse zu, ob sich übernatürliche
Phänomene ereignen oder nur die Fantasie von fünf
Studenten, die den Ursprüngen von Horrormythen auf die
Spur kommen wollen, Bocksprünge macht. Liebhaber einer
erhöhten Leichenfrequenz müssen sich dennoch nicht
sorgen: In TRESPASSING werden keine Theoreme aufgestellt.
Hier wird kräftig gemetzelt. Aber doch so intelligent
und raffiniert, dass das Prädikat Instant Classic nicht
zu hoch gegriffen ist.
An instant classic
from the old school of slasher-movie-making: James Merendino,
known for a couple of original indie dramas, can do no wrong
in this bloody and highly intelligent trip to a decrepit cabin
in the Louisiana swamps and the site of grizzly killings twenty
years prior. Upending all the genres stereotypes TRESPASSING
manages to dazzle with its relentless pace and clever storytelling
as well as fascinate with its matter-of-fact-style and dreamy
imagery.
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