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Ermutigt vom Erfolg seiner ersten Shaolin-Filme
wagte sich Chang Cheh mit SHAOLIN TEMPLE gezielt an eine Produktion,
die Kung Fu im Rahmen eines regelrechten All-Star-Epos darstellen
sollte. Ausgangspunkt bilden die letzten Monate des Shaolin-Tempels,
bis dieser von Manchu-Kriegern angegriffen und niedergebrannt
wird (HEROES TWO beispielsweise ist eine jener Regiearbeiten,
die nach diesem Ereignis stattfinden).
Zwei Stunden Laufzeit und eine überaus beeindruckende
Besetzung (u. a. unsere alten Bekannten Alexander Fu Sheng,
David Chiang, Ti Lung sowie Kuo Chui, Chiang Sheng und Lu
Feng aus FIVE DEADLY VENOMS) weisen auf den beabsichtigten
Status des Films hin: ONCE UPON A TIME IN THE EAST.
SHAOLIN TEMPLE begeistert zunächst mit schweißtreibenden
Trainingssequenzen und komplexem Handlungsaufbau, um dann
in dem Angriff auf den Tempel (gedreht auf dem kompletten
Shaw-Bros.-Backlot) zu gipfeln. Formt gemeinsam mit SHAOLIN
MARTIAL ARTS (einem weiteren Epos) und dem eher schwachen
SHAOLIN MASTERS eine Art loser Trilogie, in der sich Cheh
der Shaolin-Historie annimmt.
SHAOLIN TEMPLE is the closest
Chang Cheh came to making a true kung fu epic. It tells the
story of the final months of the Shaolin Temple, culminating
in a raid by Manchu warriors and the burning of the monastery.
Two hours long, it boasts more Shaw Bros. kung fu stars in
one cast lineup than any other film.
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