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Karamba, karacho, ein Kopfschuss. Und noch einer.
Und noch einer. Und eine Kreissäge. Und abgetrennte Körperteile
im Minutentakt. Pepe de las Heras weiß, wo der Hammer
hängt und wie man ihn filmisch wirkungsvoll auf Schädelplatten
sausen lässt.
Er nutzt die Gunst der Tatsache, dass Spanien einen neuen
wild gewordenen Filmmetzger braucht, seitdem das bisherige
enfant terrible Alex de la Iglesia sich letzthin ein wenig
domestiziert gibt und seine Vorliebe für filmische Vollgas-Anarchie
eher hintergründig zum Ausdruck bringt (vermutlich bis
es ihm gelingt, doch noch einen leichtfertigen Geldgeber für
seine Verfilmung des Comics "Rank Xerox" zu finden).
MUCHA SANGRE jedenfalls tritt ins Pedal, als gelte es, den
Blutsuppe-Rekord von BRAINDEAD unbedingt zu überbieten
und zwischendrin dem Affen der politischen Unkorrektheit einen
Zuckerschock zu versetzen. Für diesen Zweck ist alles
erlaubt in diesem Outlaw-Movie reinsten Wassers, in dem zwei
(vermeintlich) schwere Jungs aus dem Knast ausbrechen, gleich
mal die erste Chica am Wegesrand kidnappen, in den ekelhaftesten
Bretterverschlag der Filmgeschichte fliehen und sich dann
mit Gangstern, Außerirdischen und Zombies anlegen, die
sich allesamt als so hartnäckige Widersacher erweisen,
dass ihnen der Schädel so manches Mal mehrfach von der
Schulter gepustet werden muss. Das Ergebnis ist bei allem
Geballer und Gehacke ein unschuldiger und enthusiastischer
Fun. Ein Partyfilm frei von Subtilitäten und jeglicher
Form von Intellektualität, dafür randvoll mit Klischees,
die am allerliebsten bedient werden, wenn sie eklig und daneben
sind.
Also tragen Basken hier Baskenmützen, Schnauzer und
Drei-Tages-Schatten und sind immer geil. Bösewichte schnarren
wie dereinst nur Edward G. Robinson in Filmen der Warner-Brüder,
und besagte Chica erweist sich als Femme Ultra-Fatale. Reizüberflutung
hat hier Prinzip. Gut ist nur, was wehtut.
Als Bonbon obendrauf gibt es einen Gastauftritt der nimmermüden
Exploitation-Legende Paul Nachy, dessen Mitwirkung man als
Adels- und Brückenschlag werten darf zu vergangenen
spanischen Schmuddeltagen, als noch Jess Franco, Amondo de
Ossorio und Javier Aguirre dem guten Geschmack mit allen ihnen
gebotenen filmischen Mitteln den Kampf angesagt hatten. De
las Heras mag noch nicht deren Stilwillen besitzen, dafür
aber ihre Unerschrockenheit, jedem Tabu erst mal den gestreckten
Mittelfinger zu zeigen. Wir wissen nicht, was Ihr Metzger
empfiehlt. Aber MUCHA
SANGRE ist schon mal ein guter Anfang.
Somewhere
in Spain: two criminals on the run have taken a female hostage
in order to extort money from a Ganglord. But by their surprise
they have to find out, that he´s the leader of a bunch
of Zombies from outer Space. The Alien-Zombies got the plan
to rape all spanish men and kidnapping young girls to eat
them. Now our gang of anti heroes tries to stop the invaders....
in a very special way.
MUCHA SANGRE means "Much Blood"
and exactly this (and more) you will get in Pepe de las Heras
splatter-comedy-extravaganza. Starring spanish cult-actor
Paul Naschy as the leader of the gay army from outer space
MUCHA SANGRE delivers much dismembered heads and bodyparts,
some unbelievable man-to-man-rape-scenes, top-notch dialogues
and a chainsaw-sequence that will go down in history. This
bloody instant cult classic will rock and shock everybody,
highly recommended! Did we mention that this feature contains
much blood?
Now that Alex de la Iglesia, former wild
man of Spanish cinema, seems to have reached his domesticated
phase, Pepe de las Heras takes on the duties to raise cinematic
mayhem and unleashes an outlaw movie hell bent on breaking
the bodycount-record held by BRAINDEAD when a cop and a killer
have to face hoodlums, aliens and zombies and all at
once. Good, bloody fun.
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