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Beim Snowmobile-Trip mit Freunden saust der
entsetzte Zeichentrickfilmer Thomas Kempton geradewegs auf
die Speisekarte zweier durchgeknallter Kannibalen-Schwestern.
Vanessa und Ann Boulette sind fiese Hinterwäldler-Weibsen,
deren Souvenir-Sammlung denen von Killerkollegen wie Ed Gein
in nichts nachsteht.
Eine Weile kann das clevere Opfer die unterbelichteten
Furien in Schach und die Säge vom eigenen Arm fern halten.
Aber die rettende Flucht hätte keine Sekunde später
gelingen dürfen. Bei der folgenden Hetzjagd durchs Schneegestöber
bleiben die sick sisters zwar auf der Strecke, jedoch ist
der im MISERY-style gefolterte Künstler fortan stark
traumatisiert.
Mit der Absicht, die grausigen Ereignisse zu
verarbeiten, forscht er nach dem Stammbaum der Boulettes,
beginnt wie besessen, deren Familiengeheimnisse auszugraben
und entdeckt eine Sippe am Leben gescheiterter Menschen, samt
der gefährlichen Brut einer nächsten Generation.
John Hancock, Regisseur des 70er Kultstreifens LET'S SCARE
JESSICA TO DEATH (der unseres Wissens in Deutschland leider
nie veröffentlicht wurde), kehrt nach dreißig Jahren
wieder zu seinen Horrorwurzeln zurück und mixt uns einen
schrägen Cocktail aus den unterschiedlichsten Genre-Elementen.
MAYHEM returns
its director, John Hancock, to the blood-soaked turf he spaded
30 years ago with his ageless nail-biter LETS SCARE
JESSICA TO DEATH. Village
Voice
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