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Four Horsemen Films nennt sich die junge britische
Produktionsfirma, die auf dem Fantasy Filmfest ihre ersten
Produktionen, OCTANE und LD 50 präsentiert und damit
eine erfreulich drastische apokalyptische Marschrichtung für
die eigene Zukunft vorgibt.
Horror soll es sein, geradlinig, hart und mit vergleichsweise
hohen Production-Values. Es soll ordentlich zur Sache gehen,
und diese Prämisse trifft für das Regiedebüt
von Simon De Selva gleich mal zu: Ein roher Klotz von Film
ist das, dem explizite Bilder in seiner Variante eines Mad-Scientist-Movies
ebenso wichtig sind wie ein politisches Statement.
Eine Gruppe militanter Tierversuchsgegner gerät in eine
denkbar extreme Situation, als sie einen der ihren aus einem
unterirdischen Labor befreien will. Ohne zuviel verraten zu
wollen: Die Machtverhältnisse werden schnell auf den
Kopf gestellt, ebenso wie die Ansicht, wer hier frei und wer
gefangen ist.
Ein prima Szenario für eine Menschenhatz, die ihre Vorbilder
in Klassikern wie THE MOST DANGEROUS GAME, THE ISLAND OF DR.
MOREAU und FREAKS sucht, und das De Selva mit einem unverbrauchten
Brit-Cast klaustrophobisch umsetzt.
LD 50 is an imaginative
British horror thriller by debut director Simon De Selva and
writer Matthew McGuchan. Theyve managed to deliver the
right amount of goose bumps, gore and suspense in a dark,
claustrophobic underground setting. With a young and talented
bunch of actors, including Katharine Towne (Mulholland Drive),
Tom Hardy (Star Trek Nemesis) and ex-Spice Girl Melanie Brown.
As in Danny Boyles 28 DAYS LATER Simon De Selvas
pleasantly extreme version of a mad scientist movie centres
around a group of militant animal rights activists which gathers
to free a comrade from an unspeakable ordeal in an underground
lab.
Psychological terror and a fairly explicit
splatter-approach go hand in hand in this tense manhunt through
said labyrinthine lab, which draws inspiration from classics
like THE MOST DANGEROUS GAME as well as recent shockers like
HOLLOW MAN.
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