|
Ted Bundy war nicht nur Amerikas berühmtester
Serial Killer, für ihn wurde der Begriff überhaupt erst geprägt.
Mehr als dreißig Frauen soll der Student der Rechtswissenschaften
und Familienvater zwischen 74 und 87 getötet haben. Sein
charismatisches Schulbubenlächeln und seine vorgetäuschte Hilflosigkeit
machten es ihm nicht nur leicht, das etwaige Misstrauen seiner Opfer zu
verjagen, selbst noch im Knast erhielt der Frauenschlächter täglich
über 200 Liebesbriefe weiblicher Fans. Michael Reilly Burke (BEVERLY
HILLS, 90210) verleiht diesem vielgesichtigen Monster eine derart intensive
Leinwandpräsenz, dass es dem Zuschauer eiskalt den Rücken runter
läuft. Das Porträt des ungestümen, radikalen Kultfilmers
Matthew Bright (FREEWAY) ist in höchstem Maße verstörend.
Obwohl explizit und kompromisslos bezüglich Bundies nekrophiler Blutorgien,
gelingt es ihm dennoch durch exzellente Regieeinfälle die Distanz
zu seinem furchtbaren Sujet zu wahren. Darüber hinaus vollbringt
er es anlässlich Bundys 89 erfolgter Hinrichtung
einen kritischen Standpunkt zur Todesstrafe zu beziehen.
Mesmerizing portrait
of clean-cut serial killer Theodore Ted Bundy who was the
all-American boy: a Boy Scout as a youngster, a high school athlete, a
graduate of the University of Washington a handsome young man,
never short of a date. But he was Americas most famous serial killer
who confessed twenty eight killings though other estimates indicate that
he killed as many as thirty three up to one hundred female victims. He
sexually assaulted his prey with such instruments as crowbars or hairspray
bottles. While under arrest Bundy managed to escape twice.
|