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Die größtmögliche Inszenierungsspanne eines Filmes liegt zwischen Lars von Trier und David Fincher, zwischen technischem Minimum und intelligentem Mainstreamopiat. Warum nicht einfach diese beiden Extreme kombinieren, um etwas Frisches, vielleicht nie Dagewesenes zu erschaffen? Um dem neuen Spiel ST. JOHN'S WORT den letzten Schliff zu verpassen, suchen der junge Computerdesigner Kohei und seine Ex-Freundin Nami nach Inspiration in einem einsam gelegenen Haus. Lediglich bewaffnet mit einer Digicam und einem Laptop finden die beiden dort statt kreativer Eingebung blanken Terror. Das Haus wurde einst von Namis leiblichem Vater, einem angesehenen wenn auch sehr menschenscheuen Künstler, bewohnt. Nami, die ihren Vater nie kannte, sieht sich plötzlich einer entsetzlichen Vergangenheit ausgeliefert... Der Schock der Dogma-Optik wird hier genutzt, um den Plot packend und eindringlich in bester Hitchcock-Manier zu erzählen. Ohne nach Effekten zu haschen und atmosphärisch genug, um nervöse Nägelbeißer mindestens drei Finger zu kosten.
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