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Früher wurden magische Beschwörungen gesprochen,
um jemanden mit einem tödlichen Fluch zu belegen. Im modernen Medienzeitalter
tuts auch ein Videoclip. Wer ihn anschaut, stirbt nach einer Woche
an Herzstillstand, Augen und Mund vor Entsetzen weit aufgerissen.
Mehrere Schulkinder hat es bereits erwischt. Eine TV-Reporterin setzt
nach Sichtung des Videos alles daran, den bösen Bann zu brechen,
schließlich geht es auch um ihr Leben. Mehr über den Inhalt
dieses äußerst wirkungsvollen Gruselfilms, der Schritt für
Schritt ein grauenerregendes Geheimnis lüftet, soll nicht verraten
werden.
Ein Thriller ohne schrille Schockeffekte, dessen unheimliche Atmosphäre
subtil durch verstörende Blicke, Töne und Kamerabewegungen erzeugt
wird. Die Story entwickelt sich im Stil von Clive HELLRAISER Barker: Ins
Alltagsleben normaler Leute schleicht sich allmählich Entsetzen,
bis sich schließlich die Pforten zur Hölle öffnen.
Television can be lethal: An ominous video pops up, puzzling its viewers,
unsettling their lives, slowly killing them. This frightening film adapts
the murderous videos method: Itll mesmerize and wont
release until its shocking end.
Hideo Nakatas RING reminds you of Alménabars
TESIS and even a bit of Cronenbergs VIDEODROME. But it distinguishes
itself from its illustrious predecessors by its ultra-graphic direction.
RING is a fantasy thriller with a tense atmosphere in which Nakata shows
us an unfamiliar side of Japan: dark and violent. BRUXELLES FESTIVAL
OF FANTASY FILMS
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