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Man ist, was man ißt... Als Captain John Boyd (Guy
Pearce) in das gottverlassenste Fort des Wilden Westens versetzt wird,
ist er keineswegs unglücklich. Unter den hier stationierten Soldaten
Säufern, Drogenfreaks, religiösen Fanatikern und verblödeten
Feingeistern wirkt er wie ein strahlender Held. Doch dann schleppt
sich eines Nachts der geheimnisvolle Colqhoun (Robert Carlyle) ins Fort
und konfrontiert die phlegmatischen Militärs mit einer ganz neuen,
fleischlichen Erfahrung: Colqhoun ist ein Kannibale...
Regisseurin Antonia Bird (PRIEST) hat kein Interesse an subtilem Grusel.
Für ihre Mixtur aus Horror-Schlachtplatte, Wildwest-Ballade, Thriller,
schwarzer Satire und philosophischem Traktat brauchen die Zuschauer ein
hartgesottenes Gemüt: Ravenous ist böse, brutal, blutig
und in den unerwartetsten Momenten dann plötzlich auch saukomisch.
Die minutiös durchkomponierten Bilder und der hypnotische Soundtrack
von Greenaways Stammkomponisten Michael Nyman liegen dabei weit, weit
über Genre-Durchschnitt. Ausgerechnet Robert Carlyle, den netten
Stripper aus THE FULL MONTY, als blutrünstigen Eingeweidefresser
zu besetzen, war ein besonders kluger Coup: Anders als alle Kinokannibalen
vor ihm ist Colqhoun kein tumber Freak, sondern ein smarter, wortgewandter
Zeitgenosse, dem das Vertilgen seiner Mitmenschen sichtliches Vergnügen
bereitet. RAVENOUS ist ein abgebrühter Leckerbissen. Und das meinen
wir wörtlich!
RAVENOUS has all the ingredients for a cult film success.
LOS ANGELES TIMES
Delicious! A dark twisted comedy. MTV
A prime cut of cheeky horror. ABC
"It´s grisly, it´s violent, and it will scare
you badly." THE SAN DIEGO UNION-TRIBUNE
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